International Data Spaces

Souveränität über Daten

Industrial Data Space

Die Digitalisierung ist gleichzeitig Treiber und Befähiger innovativer Geschäftsmodelle. In diesem Kontext gewinnen Daten als Wirtschaftsgut zunehmend an Bedeutung. Für die erfolgreiche Umsetzung smarter Services, innovativer Leistungsangebote und automatisierter Geschäftsprozesse sind jedoch ein geregelter Umgang mit Daten sowie ein sicherer unternehmensübergreifender Datenaustausch notwendig.

Die Initiative International Data Spaces (vormals Industrial Data Space) zielt vor diesem Hintergrund darauf ab, einen sicheren Datenraum zu schaffen, der Unternehmen verschiedener Branchen und aller Größen die souveräne Bewirtschaftung ihrer Datengüter ermöglicht. Dabei sind die International Data Spaces nicht durch geografische Grenzen limitiert, sondern haben eine europäische bzw. internationale Ausrichtung.

Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg

Die International Data Spaces ermöglichen das souveräne, und damit selbstbestimmte Teilen von Daten über Unternehmensgrenzen hinweg. Dies ermöglicht die Umsetzung von Geschäftmodellen der Zukunft. Die eigene Webpräsenz der International Data Spaces Initiative gibt Ihnen einen ausführlichen Überblick über:

  • aktuelle Forschungsschwerpunkte
  • software-technische Umsetzungen
  • welche Herausforderungen für Unternehmen die International Data Spaces lösen können.

www.dataspaces.fraunhofer.de

Die intelligente Dateninfrastruktur für die Wirtschaft

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      Noch nie war die Welt so vernetzt wie heute. Doch wie gestalten wir die digitale Zukunft, in der Daten das Lebenselixier jedes Unternehmens sind? Der Industrial Data Space bildet die Grundlage, um Daten sicher und selbstbestimmt auszutauschen. Sehen Sie hier, warum der Industrial Data Space entscheidend für die Geschäftsmodelle der vierten industriellen Revolution ist. 

      Forschungsprojekt zu den International Data Spaces

      Forschungsprojekt zu den International Data Spaces

      Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte von Oktober 2015 bis April 2018 das Forschungsprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft »Industrial Data Space«. Ergebnis dieses Forschungsprojekts war der Entwurf eines Referenzarchitekturmodells für den Industrial Data Space sowie die Pilotierung dieses Referenzarchitekturmodells in ausgewählten Use Cases.

      Auf diesen Ergebnissen aufbauend gewährte das BMBF eine Zuwendung für eine zweite Förderphase für das Forschungsprojekt »Industrial Data Space Plus«, welches eine prototypische Implementierung des Referenzarchitekturmodells als Ziel hat. Das zweite Forschungsprojekt läuft bis September 2020 und ist in 12 Arbeitspakete unterteilt, an welchen insgesamt 9 Fraunhofer-Institute beteiligt sind. Die Arbeiten werden geleitet von Prof. Dr. Boris Otto vom Fraunhofer ISST.

      Die Arbeiten dieser Forschungsprojekte fließen in den Fraunhofer-Cluster of Excellence »Cognitive Internet Technologies« (CCIT) ein. Hier arbeitet die Fraunhofer-Gesellschaft an zentralen Schlüsseltechnologien für das kognitive industrielle Internet mit dem Ziel, eine Infrastruktur für eine agile, flexible und wettbewerbsfähige Industrie zu errichten. Dazu bündelt der Forschungs-Cluster CCIT die Kompetenzen von dreizehn Fraunhofer-Instituten aus der Mikroelektronik, der Informations- und Kommunikationstechnik und der Produktion.

      Darüber hinaus findet die Referenzarchitektur der International Data Spaces immer mehr Anwendung in EU-Forschungsprojekten, wie bspw. BOOST4.0, AMable und MIDIH.

      Außerdem sind die Arbeiten eng verzahnt und abgestimmt mit verwandten Gremien und Initiativen wie die »Plattform Industrie 4.0«, das »Industrial Internet Consortium« und die »Trusted IoT Alliance«.